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Mit offenem Ohr und helfenden Händen

Frau Barbara Dully

Das Ernst-Lange-Haus der Diakonie Düsseldorf/Hassels. Seit 2012 ein Ort der Orientierung und Hilfe mannigfaltiger Art für alle diejenigen, die neu im Stadtteil wohnen, Hilfe nicht nur bei der Kindererziehung suchen, Deutsch lernen möchten, oder einfach einmal einen netten Nachbarn treffen wollen. Familienbildung und kultureller Austausch sind zentrale Punkte im Angebot des Bürgerzentrums, dessen Leiterin seit 2012 Barbara Dully ist.

Schwierige Verhältnisse in einer sich verändernden Situation

Im Umfeld der ehemaligen Verkündigungskirche im Norden Hassels, dem heutigen Standort des Ernst-Lange-Hauses, liegen etwa 1400 Wohneinheiten unterschiedlicher Größe, entstanden in den letzten Jahren der 60iger Jahre, deren wechselnde Bewohnerschaft in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder diverse Höhen und Tiefen erleben musste. Ständige Wechsel der Eigentümer, gefolgt von teils langwierigen Modernisierungen, entsprechenden Preissteigerungen, die nicht selten den ein oder anderen zum Auszug zwangen. Dem gegenüber stehende Leerstände sowie aktuell der Zuzug von neuen Familien mit Zuwanderungsgeschichte verlangten von Bewohnern und Umfeld immer wieder Geduld und Toleranz. Das Jahr 2009 bildete hier einen negativen Höhepunkt und trug dazu bei, dem Wohngebiet das Etikett eines Problemviertels anzuheften. All das ist Vergangenheit. Dank der konzertierten Planung aller damals organisatorisch und seitens der Stadt und der Diakonie verantwortlichen Stellen, konnten die Mitarbeiter der Diakonie 2012 aus ihren bis dahin beengten Räumlichkeiten des nahebei liegenden „Alten Ladens“ in das neue Zentrum umziehen. Wer heute das Ernst-Lange-Haus betritt sieht und spürt vor allem die Bereitschaft zu Offenheit und Miteinander. Verschlossenheit und trennendes Nebeneinander sind augenscheinlich verschwunden …

Vorurteile und Nebeneinander durch Nachdenken und Miteinander abbauen

Das Angebot des Bürgerzentrums ist mehr als umfangreich und – wie so oft – von bürgerschaftlichem Engagement und ehrenamtlicher Mitarbeit getragen. Es reicht von Sprachförderung über kulturelle Angebote, von Gruppenarbeit, Vorlesepatenschaften und Gesundheitsberatung bis hin zu musikalischen Angeboten für Kinder und Jugendliche sowie den Schwerpunkten Familienbildung, Mieter- und Sozialberatung, Migrationshilfen und allgemeiner Stadtteilarbeit. So bietet die Diakonie, und hier nicht zuletzt das Ernst-Lange-Haus, seit vielen Jahren den sogenannten Oma-Ersatz-Dienst an. Die selbst ernannten Ersatz-Omas (und Opas!) helfen ihren „Enkeln“ bei den Hausaufgaben und gestalten mit ihnen diverse Freizeitaktivitäten.

Wer Interesse an einer ambitionierten ehrenamtlichen Tätigkeit in einem freundschaftlichen und sehr netten Umfeld hat, die darüber hinaus geeignet ist Vorurteile abzubauen, der kann sich bei Claudia Balkhausen, Tel. 0211 73 53 362, email: Claudia.Balkhausen@diakonie-duesseldorf.de jederzeit weitere Informationen einholen oder bewerben.

Thomas Christen

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