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Wunderkammern im Bahnhofsquartier

Wir suchen die Unterstützung von Menschen, die in unserer Wunderkammerausstellung Gastgeber/innen für die Besucher/innen sind und ihnen ein wenig von ihr erzählen möchten.

Im Mittelalter und in der Renaissance wurden in Wunderkammern interessante natürliche Objekte und kunstfertige oder künstlerische Produkte gesammelt, um Staunen hervorzurufen, Wissen zu erweitern und Macht zu demonstrieren. Ausgewählt wurden die Exponate nach ihrer Unverwechselbarkeit und ihrem exotischen Charakter. Je einzigartiger und wundersamer die Objekte und die Zusammenstellung, umso höher das Prestige des Sammlers.

Heute, in unserem gemeinsamen Projekt gestalten Nachbar/innen, Schüler/innen, Einrichtungen, Akteure und Künstler Wunderkammern mit Objekten, die für sie hier wichtig sind und ihr Leben an diesem Ort veranschaulichen oder ihre Ideen, Wünsche und ihre Arbeit symbolisieren. Die Gegenstände werden von ihnen jeweils in einem Kasten oder in einer Vitrine zusammengestellt und in einen künstlerischen Zusammenhang gebracht. Es können auch Objekte gestaltet werden, die ausgestellt werde.
Wir zeigen der Öffentlichkeit, welche Schätze und welche Perspektiven das Bahnhofsquartier beherbergt.

Künstlerische Begleitung:
Markus Ambach, Düsseldorfer Künstler und Kurator aus dem Bahnhofsquartier begleitet und berät den gesamten Prozess. Er ist Projektleiter und Initiator zahlreicher Projekte im öffentlichen Raum. Das Projekt „von fremden Ländern in eigenen Städten“ zur Entwicklung und Bedeutung des Bahnhofsviertels im gesellschaftlichen Kontext gestaltet er gemeinsam mit Akteuren aus dem Quartier und der AG Perspektive Bahnhofsquartier.

Irene Hohenbüchler, Wiener Künstlerin und Professorin begleitet den Prozess der künstlerischen Verwirklichung. Irene Hohenbüchler und ihre Zwillingsschwester Christine stellen in ihren Werken ihrem Schaffen spielen die Begriffe weben, vernetzen, verflechten eine zentrale Rolle. Dabei legen sie Wert darauf Komplexität deutlich werden zu lassen.

Ziel: Vernetzung der Menschen und Institutionen, die im Bahnhofsquartier leben und arbeiten. Verbindungen und Vernetzungen zwischen unterschiedlichen Lebensbereichen oder Gruppen her.

Ausstellungsdauer: 02. Juni bis 19. August 2018, in Stadtmitte

Einführung für Ehrenamtliche: Eine Einführung in die Aufgabe findet am 23. Mai, alternativ am 30. Mai um 14 Uhr statt. Sollten Sie an einem beiden Tage nicht können, kann ein anderer Termin vereinbart werden.

Zeitlicher Einsatz: Die Wunderkammer ist von mittwochs bis sonntags jeweils von 12 bis 16 und von 16 bis 20 Uhr geöffnet. Häufigkeit nach Absprache.

Nähere Informationen bei Claudia Balkhausen, Tel.: 0211 73 53 362, claudia.balkhausen@diakonie-duesseldorf.de

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