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Geben ist seliger denn Nehmen

Elisabeth Gerchen, Gisela Tkocz, Annetraud Dorra, Gisela Raschke und das Ehepaar Doris und Sigurd Sauermann teilen etwas äußerst Bemerkenswertes. Alle stellen ihre Kraft und Ambition seit über 25 Jahren in den Dienst eines oder mehrerer Ehrenämter. Dafür verlieh ihnen die Diakonie Düsseldorf im Rahmen eines kleinen Festaktes in der Kirche am Platz der Diakonie am 12. Dezember 2017 das Kronenkreuz in Gold.
Die Leiterin des Referats Ehrenamt, Ursula Wolter, Herr Andreas Maus, Leiter des Joachim-Neander-Hauses in Benrath sowie Frau Rita Krabiel, Leiterin des Wichernhauses in Flingern führten in ihren Eingangsreden mit Auszügen aus einem Gedicht („Das Glück“) sowie einigen Gedanken aus der kleinen Andacht des Diakonie Pfarrers Heinz Frantzmann („Durchs Schlüsselloch geschaut“) und selbst verfassten Versen in die Veranstaltung ein und dankten den sechs Ehrenamtlichen für ihren jahrelangen und immer noch fortgeführten Einsatz mit goldener Anstecknadel – dem Kronenkreuz – einer Urkunde und einem üppigen Blumenstrauß.
Pfarrer Thorsten Nolting wies in seiner Dankesrede ausdrücklich darauf hin, dass der Bibelspruch „Geben ist seliger denn Nehmen (Apostelgeschichte 20,35) quasi wie ein Leitbild über jeglicher Art von ehrenamtlichem Einsatz schwebe. Er betonte, dass uneigennütziges Geben etwas sei, mit dem man auf jeden Fall einen Mitmenschen glücklich mache. Für das entsprechend ambitionierte Nehmen sei dies wohl keineswegs immer anzunehmen.
Eingerahmt wurde die zweistündige Veranstaltung durch eine Vielzahl gemeinschaftlich gesungener Advents- und Weihnachtslieder, die durch die Kirchenmusikerin Diana Yayla auf sympathische Weise am Klavier und Akkordeon begleitet wurden.

Thomas Christen

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