Engagementangebote
Aus einer Vielfalt von Tätigkeiten können Sie wählen. MACHMIT - die Freiwilligenzentrale bietet Ihnen eine neue, umfangreiche Suchfunktion an. Aktuelle Angebote befinden sich unter Kurzprofile. Wenn Sie dort etwas finden, was Ihnen zusagt, rufen Sie uns an und wir geben Ihnen gern genauere Auskunft zu den kurzen Beschreibungen.
Sie können sich auch gerne eine komplette Liste aller Kurzbeschreibungen ausdrucken bzw. herunterladen.
Ehrenamtliche Tätigkeiten
Telefon-Notruf für Suchtkranke
Margrit Sievers (62), Rentnerin, ehemals Verwaltungsangestellte.
Ich habe eigentlich in meinem Leben immer schon ehrenamtlich gearbeitet, z.B. in der Pfarrbücherei. Hier habe ich vor ungefähr acht Jahren angefangen. Damals hatte ich einen Tiefpunkt in meinem Leben, ich war alleine und suchte eine zusätzliche Beschäftigung.
Der Dienst beläuft sich immer auf 6 Stunden bzw. mit Nachtdienst auf 12 Stunden, dann schläft man auch hier.
Man sitzt hier am Telefon, wartet auf Anrufe die kommen und versucht sie so gut wie möglich zu beantworten. Man liest die Notizen, die die anderen Kollegen, die hier Dienst gemacht haben, hinterlassen haben, um einen Überblick zu bekommen, was so gelaufen ist und was für Fragen aufgetaucht sind. Einmal im Monat findet eine Supervision mit der Leiterin statt, auf der Probleme behandelt, schwierige Fälle besprochen und organisatorische Fragen geklärt werden.
Ich habe selber in meiner Familie mit Alkoholproblemen zu tun gehabt, da mein Mann alkoholabhängig war. Dadurch war ich viele Jahre mit dem Thema beschäftigt.
Wenn man sich ehrenamtlich engagieren möchte, sollte man sich beraten lassen, um heraus zu finden, was man eigentlich kann, ohne es vielleicht selber zu wissen, und was einem liegt. Anschließend kann man dann in Ruhe überlegen, was einem selber davon am meisten Freude bereiten würde und wo man der Gemeinschaft das meiste geben kann.
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Frau Sievert
Foto: Rudi Meyer
Seminar „SPURENSUCHE" für ehrenamtlich Engagierte
Zum 2. Mal führte die Diakonie in Düsseldorf das Seminar „SPURENSUCHE" für ehrenamtlich Engagierte durch. In diesem Seminar sollen Ehrenamtliche bei der Beantwortung der Frage: „Was kann ich, wozu bin ich fähig?" unterstützt werden. Bei dieser SPURENSUCHE hilft Frau Lydia Rauch, mit der wir über das Projekt sprachen:
„Es melden sich viele Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Einige Interessierte wollen einfach mit Menschen etwas zu tun haben, weil sie vorher im Büro nur am Computer gesessen haben und die anderen Interessierten wollen genau das gleiche wie in ihrem bisherigen Beruf weitermachen. Alle haben jedoch das gleiche Problem, dass sie etwas machen wollen, aber oft noch nicht wissen was.
Teilweise nehmen die Personen eine Aufgabe an und merken schon nach kurzer Zeit, dass sie Ihnen gar nicht liegt. Dann haben Sie Angst zuzugeben, dass sie diese Aufgabe nicht weiter machen können und wollen. Oft schlagen sie sich drei, vier und mehr Wochen mit dem Problem herum, um dann endlich doch abzusagen.
Das Seminar soll Menschen, die sich in einem Ehrenamt engagieren möchten, einen guten Start mitgeben, in einen Bereich einzusteigen, der ihnen liegt. Wichtig ist, dass man sich fragt: „Was liegt mir gut und wobei möchte ich bleiben?", genauso wie: "Was will ich eigentlich in meinem Leben noch machen und was habe ich bisher gemacht?"
Es geht nicht nur um die Fähigkeiten, die jeder hat, sondern vorwiegend um die Bedürfnisse.
Die Ehrenamtlichen wissen häufig nicht, was sie wollen, sie wissen aber, was sie gar nicht wollen, nämlich belehrt werden. Die Fähigkeiten sind aber wichtig zu wissen, um das Bedürfnis zu erkennen und die richtige Aufgabe zu finden.
Bei der Vermittlung an die richtige Adresse unterstütze ich im Anschluss der 3.Veranstaltung die „MachMit Freiwilligenzentrale"."
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Frau Lydia Rauch
Foto: Rudi Meyer
Kinderbetreuung in der OGATA
Auf der Suche nach einer ehrenamtlichen Tätigkeit ist Frau Meffert auf eine kleine Zeitungsanzeige der MachMit-Freiwilligenzentrale gestoßen, mit der Freiwillige für die Kinderbetreuung in der OGATA gesucht wurden.
Ihre ehrenamtliche Tätigkeit besteht darin, dass sie den Kindern der 1. und 2. Klassen, zweimal in der Woche, aus Büchern vorliest beziehungsweise mit ihnen das Lesen übt. Besondere Freude macht es ihr, zuzusehen, wie die Kinder Fortschritte machen und Spass am Lesen bekommen.
Menschen, die auf der Suche nach einer Betätigung im Ehrenamt sind, rät die rüstige Rentnerin, sich ersteinmal darüber klar zu werden, was sie selber am liebsten machen würden.
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Frau Meffert
Foto: R. Meyer
"Das tue ich" Tersteegenhaus Golzheim
Rosemarie Münzer ist dem Tersteegenhaus seit vielen Jahren ehrenamtlich verbunden. Die Arbeiten sind vielfältig. BewohnerInnen zum Arzt bringen, zur Apotheke gehen, einkaufen, mit den BewohnerInne spazieren gehen. In der Kaffeestube hilft sie nach Bedarf aus. Veranstaltungen (Karneval, Altweiber, Sommerfeste, Basar) werden von ihr mit organisiert und auch die Plätzchen werden selbst gebacken. Damit die Senioren fit bleiben, übernimmt Frau Münzer auch die Seniorengymnastik wenn es nötig ist. Weiterhin arbeitet sie aktiv an der Hauszeitung mit. Das Normale wahrnehmen und danach handeln ist ihr soziales Zuhause.


